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Bei der Einnahme homöopathischer Arzneien ist folgendes zu beachten:

Eine Gabe besteht in der Regel aus 5 Globuli (Kügelchen) oder 5 Tropfen oder 1 Tablette oder einer Messerspitze einer Verreibung (Pulver, Trituration). Tropfen sind vor der Einnahme jeweils kräftig aufzuschütteln und möglichst direkt auf die Zunge zu geben. Sie können aber auch in einem Gläschen mit Wasser aufgelöst, oder auf einem Glaslöffelchen eingenommen werden. Am besten ist es, homöopathische Arzneien (ca 1/4 Stunde) vor dem Essen einzunehmen, bzw. vor jeglicher Kontaktaufnahme irgendwelcher Substanzen mit der Mundschleimhaut (z.B. auch vor dem Zähneputzen).

Entscheidend für die Arzneiwirkung ist nicht die Anzahl der Globuli oder Tropfen pro Gabe, sondern die Häufigkeit der Einnahme, d.h. wie oft oder in welchem Abstand die Arznei dem Körper angeboten wird.

In der Regel wird eine D4 dreimal täglich, eine D6 zwei- bis dreimal, eine D12 ein- bis zweimal täglich eingenommen, falls dies vom Arzt nicht anders verordnet wurde. Je akuter ein Krankheitsgeschehen abläuft, in desto kürzeren Abständen können homöopathische Arzneimittel verabreicht werden. Bessert sich das Zustandsbild, so hat die Arzneieinnahme in zunehmend größeren Intervallen zu erfolgen. Hochpotenzen D, C 30, D, C 200 etc. werden eventuell nur ein einziges Mal verabreicht. Dieser Impuls genügt oft um einen Prozeß der Selbstregulation in Gang zu setzen.

Homöopathische Arzneien dürfen nicht dem direkten Sonnenlicht oder großer Hitze ausgesetzt werden! Vorsichtshalber sollte auch eine Einwirkung von Röntgenstrahlen (Gepäckskontrolle auf Flughäfen!) vermieden werden, - die Flughafenkontrolle auf Metallgegenstände [Durchschreiten einer Kondensatorschranke] ist hingegen als unproblematisch anzusehen. Bei Flugreisen empfiehlt es sich, Ihre Arznei sicherheitshalber noch mit Alufolie zu umwickeln. Unbedingt bei der Aufbewahrung die Nähe von Radiowecker, Fernsehgeräten, Mikrowellenherd aber auch des (eingeschalteten) "Handy" (!) meiden! Schnurlostelefonanlagen gängiger Bauart wirken in Ihrem Wohn- oder Arbeitsbereich wie „Miniatur-Handymaste“ und sind deshalb aus meiner Sicht durch normale Festnetzanschlüsse zu ersetzen. Auch das Tragen von Quarzuhren kann möglicherweise die Wirkung homöopathischer Arzneien beeinträchtigen. Diese Vorsicht gegenüber dem sogenannten "Elektrosmog" sollte übrigens auch oder gerade bei der Wahl Ihres Schlafplatzes Beachtung finden! Grundsätzlich bietet (3-lagige) Umwicklung mit handelsüblicher Alu-Folie einen relativ guten Schutz vor den genannten Einflüssen.

Es wurde auch beobachtet, daß die Verabreichung von lokalanästhestischen (schmerzdämpfenden) Injektionen, wie sie z.B. bei Zahnbehandlungen verabreicht werden können, die Wirkung einer homöopathischen Arznei (sowie jeglicher Regulationstherapie) beeinträchtigen.

Homöopathische Arzneien sind bei sachgerechtem Umgang und bei richtiger Lagerung (auch entgegen anderslautenden Mitteilungen auf dem Etikett!) praktisch unbegrenzt haltbar.

Manchmal kommt es vor, daß sich vorhandene Beschwerden nach Beginn einer homöopathischen Behandlung verstärken. Meist bedeutet dies ein gutes Ansprechen auf den Arzneireiz, und diese Arzneireaktion klingt nach (vorübergehendem) Aussetzen der Einnahme von selbst ab. Halten Sie bitte in diesem Fall unbedingt mit mir Rücksprache! - Ebenso kann es vorkommen, daß sich ein Beschwerdebild "verschiebt", das heißt, an anderen Orten des Organismus in Erscheinung tritt. Solche Phänomene nimmt der homöopathische Arzt sehr ernst, da er die Ganzheit des betroffenen Menschen im Auge behält: Ein beginnender Heilungsprozeß kann also auch bedeuten, daß sich eine Störung "von innen nach außen" verlagert, z.B. in Form einer Haut- oder Schleimhautreaktion, die somit als unbedingt positives Zeichen zu werten ist. Auch eine Aktivierung von sogenannten “Herden” (Zähne!) ist (in Form von Zahnschmerzen) möglich. Bitte auch in einem solchen Fall Kontaktnahme mit mir!

Falls Sie andere Medikamente vor Beginn der homöopathischen Behandlung eingenommen haben, dürfen Sie diese in jedem Fall erst nach Rücksprache mit mir absetzen oder reduzieren! Ebenso wichtig ist es, daß Sie mich informieren, wenn Sie im Laufe einer homöopathischen Behandlung aus irgendwelchen Gründen andere Medikamente einnehmen müssen. Dies gilt auch für äußere Anwendungen, z.B. Salben (die besondere Wirkstoffe enthalten)! Noch ein kurzes Wort zu Therapiefreiheit und Therapieverantwortung: Es ist nie gut, viele Behandlungsformen gleichzeitig anzuwenden, Therapieverantwortung unter mehreren Behandlern aufzuteilen!

So wie auch die homöopathische Arznei Ihnen Impulse geben soll, damit sich Ihre innere Ordnung (wieder)einstellt, so sollten Sie versuchen, Ordnung in Ihren Tagesablauf zu bringen, - schon allein deshalb, um den homöopathischen Heilreiz besser zur Entfaltung zu bringen.- Achten Sie auch darauf, daß bei überwiegend geistiger Betätigung unbedingt ein Ausgleich durch körperliche Aktivität (in möglichst guter Luft!) erfolgen sollte! - Das Fernsehen in seiner passivmachenden und kommunikationszerstörenden Wirkung ist dem Ziel einer inneren Sammlung und eines gesundmachenden Entfaltens von schöpferischen Kräften sicher nicht förderlich! Dies gilt in besonderem Maße für unsere Kinder! - Genußmittel mit “Suchtpotential” sollten möglichst eingeschränkt werden, z.B. Bohnenkaffee, der besser hie und da genossen werden sollte, als - wie leider allzu häufig - “gebraucht”, um den Tag zu überstehen. Siehe dazu auch ein spezielles Merkblatt!

Gleichfalls gemieden - zumindest was intensiven und regelmäßigen Gebrauch betrifft - werden sollten: Pfefferminz- und Kamillentee, Cola-Getränke, innerliche und äußerliche Anwendung aller Substanzen, die ätherische Öle oder andere stark riechende Substanzen in hoher Konzentration enthalten (Kampfer, Schwedenkräuter, Husteneinreibemittel, Tigerbalsam, Pfefferminzöl, Knoblauch(kapseln), Chinaöl, intensiv schmeckende Zahnpasten [es gibt Alternativen: Salzzahncreme (Weleda), Elmex mentholfrei (Gebro), Myrosan (Salvator-Apotheke, Eisenstadt), Phytodent (mit grünem Lehm und Zitronenessenz (Phytopharma) ...], Mundwässer, .... auch stark riechende Parfums........), „Deos“, die die Schweißabsonderung nicht neutralisieren (wie zB „Ur-Deo“!), sondern hemmen bzw. unterdrücken.

Sonst ist eine besondere Diät nicht notwendig, außer eine solche wurde besprochen bzw. empfohlen. Einige Grundregeln erscheinen mir jedoch wichtig, die vor allem das WIE des Essens, und viel weniger das WAS, betreffen. Als Schlagworte möchte ich anführen: möglichst einfach und naturbelassen, möglichst aus einer bekannten, guten und zuverlässigen Quelle, frei von Zusatzstoffen (Konservennahrung, die meisten Würste,...), arm an schnell aufnehmbaren Kohlenhydraten (Zucker, Weißmehl,...), ausgerichtet auf Ihre individuelle Verträglichkeit ("verboten ist in erster Linie das, was ich nicht vertrage"), nicht zu viel essen (Qualität vor Quantität!), nicht über das Sättigungsgefühl hinaus; nicht zur Unzeit (abends!); nicht zu hastig; gut und langsam gekaut; bewußt, mit Freude und Andacht .... - Auch das zeitlich begrenzte Fasten gehört zur Kunst des Essens dazu! - Auf eine reichliche Flüssigkeitsaufnahme soll - außer in Sonderfällen - besonders geachtet werden, da die meisten Menschen zu wenig trinken, - oft aber zu viel salzen!

Lernen Sie, auf Ihr Inneres zu horchen, um selbst zu bestimmen, was Ihnen aus Ihrer Umwelt zu- oder abträglich ist! Diese innere Stimme - meist überhört oder nicht ernst genug genommen - "weiß" oft mehr als der Arzt oder die vielversprechendste Gesundheitslehre! Es sollte unser aller Anliegen sein, diesen "inneren Arzt" aufzuspüren und zu kultivieren.

Die Behandlung einer unter Umständen jahrelang bestehenden chronischen Krankheit erfordert viel Geduld! Wenn Sie ernsthaft gesund werden wollen, müssen Sie sich auch die Zeit dazu nehmen! Häufig reicht die Verordnung einer homöopathischen Arznei nicht aus, um Heilung zu erreichen, und Sie müssen sich auf einen längeren, vielleicht auch mühevollen, hoffentlich lohnenden therapeutischen Weg einlassen, den ich gerne mit Ihnen gehe.

Dr.Peter König

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

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