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Bei der äußerlichen Behandlung von Ekzemen ist folgendes zu beachten: -- nie Salben auf nässende Ausschläge! Feucht behandeln! Wenn Salben, dann auf trockene Ekzeme! -- "feuchte" Behandlung: Bäder mit Käspappel-, Stiefmütterchen-, Eichenrinden-, Quendel-, Kerbeltee, Dr Töth-Basenbad! essigsaure Tonerde (entsprechend - im Zweifelsfall mit etwas mehr Wasser verdünnt!), Essigwasserwaschungen Luvos-Heilerde (ev. mit einem Schuß Speiseessig) Sauermilch, Yoghurt, Topfen, ... mit Molke abtupfen, benetzen Umschläge mit Bockshornkleesamen: Pulver zu Brei anrühren, auf Leinenfleck auftragen,... -- unterstützende Bäderbehandlung: Dinkel(schrot)bäder: geschroteten Dinkel in Säckchen, im Wasser ausdrücken, oder frisch geschroteten Dinkel direkt ins Badewasser!; Kleiebäder Meersalz- oder Steinsalzbäder Molkebäder (wenn keine Milcheiweißunverträglichkeit vorliegt) -- zusätzliche Maßnahmen bei jeder Art von Ekzembehandlung: mehr trinken! eventuell Fasttage! aufpassen auf Speisenunverträglichkeiten! bei starkem Juckreiz: kühl abduschen oder waschen kühle Umschläge, event. Eiswürfelpackungen (bei Schwellungen), feuchte Waschlappen aus dem Kühlschrank! Pflegesalbe aus dem Kühlschrank! Manchen Patienten helfen auch heiße Wasseranwendungen. Speckstein abschaben und dieses Pulver auf die Haut reiben (Idee einer Patientin!) Wichtiger als jede Behandlungsregel ist die Erfahrung, was einem am besten hilft! Auch sogenannte "natürliche" Behandlungsempfehlungen können vom einzelnen u. U. nicht vertragen werden, - deshalb immer vorsichtig prüfen, ob eine Maßnahme wirklich hilfreich ist oder nicht! Äußere Behandlung bedeutet nur "pflegen", - niemals aber "heilen"! Echte Ausheilung einer Hautkrankheit kann deshalb nur von "innen" nach "außen" erfolgen!
Dr. Peter König |
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Letztes Update Montag , 30. Juli 2008 |
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