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„Berberis, Rhododendron, Convallaria |
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Die vorliegende Arbeit stellt einen erstmaligen Versuch dar, die Methodik der Arzneimittelprüfung mit modernen psychodynamischen Einsichten über Traumbewertung zu verbinden. In der Frühzeit der Homöopathie bestand noch die Vorstellung, daß der sogenannte »gesunde« Prüfer eine tabula rasa vorstelle, auf welche das zu prüfende Arzneimittel seine pathologische Symptomatik einschreibt. Träume wurden als irrationale Aktivitäten und potentielle Pathologie angesehen. Infolgedessen erschien es logisch, Trauminhalte, die während der Prüfung erinnert werden, als Symptome in Materia Medica und Repertorium aufzunehmen. Heute wissen wir aber, daß diese Voraussetzungen unrichtig sind. Erstens ist der Prüfer keine tabula rasa, die passiv »beschrieben« wird, sondern reagiert selektiv, seiner eigenen Individualität entsprechend, auf das Mittel. Zweitens sind Träume keine pathologischen Symptome, sondern normale, sogar lebenswichtige Aktivitäten der unbewußten Psyche, die unser bewußtes Funktionieren unterstützen. Man kann die Traumbilder als Gesten oder Worte der unbewußten Psyche ansehen. Ihr Erscheinen bedeutet bloß, daß wir leben und funktionieren. |
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Dieses Buch ist das Resultat einer originellen und gründlichen Bearbeitung des Prüfungsmaterials dreier Arzneien und stellt einen Meilenstein zur Entwicklung einer wirklich modernen Methodik der Arzneimittelprüfung dar. Die Verfasser haben einen mutigen Schritt in das Neuland tiefenpsychologisch-homöopathischer Forschung unternommen. |
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